Was ist ein Dampfkraftwerk?


 
Die meisten Wärmekraftwerke sind Dampfkraftwerke, auf deren Technik Deutschlands Stromversorgung im Wesentlichen basiert. Die öffentliche Stromversorgung Deutschlands wird zu rund 55 % von Braunkohle- und Steinkohlekraftwerken abgedeckt.
Weitere 34 % kommen aus Kernkraftwerken.

Das sind zusammen annähernd 90 % der Stromerzeugung.

Dampfkraftwerke arbeiten alle nach einem ähnlichen Prinzip:

Durch Erhitzen eines von Wasser durchströmten Rohrsystems in einem Dampferzeuger entsteht Wasserdampf. Dieser so genannte Frischdampf verlässt unter hohem Druck den Dampferzeuger und durchströmt die Leit- und Laufschaufeln einer Turbine, die im Wesentlichen wie viele hintereinander aufgestellte Windräder arbeitet. Dabei verliert der Dampf Druck und Temperatur. Über eine Welle treibt die Turbine einen Generator an, der die Bewegungsenergie in elektrische Energie umwandelt.

Der erzeugte Strom wird ins Netz eingespeist. Der Dampf, der die Turbine verlässt, hat nur noch geringen Druck und muss in einem Kondensator zu Wasser kondensieren. Das Wasser wird in den Dampferzeuger zurückgeleitet und der Wasser-Dampf-Kreislauf beginnt von neuem.