Braunkohle


 
Die Braunkohle Mitteleuropas, deren Alter zwischen 10 und 50 Millionen Jahren beträgt, hat in der Trockensubstanz einen Kohlenstoffgehalt von 60 bis 80 %. Sie entstand überwiegend im erdgeschichtlichen Abschnitt des Tertiärs.


Braunkohle wird im Tagebau gewonnen.


Da sie im Gegensatz zu anderen Energieträgern einen vergleichsweise geringen Heizwert hat und deshalb große Mengen an Braunkohle benötigt werden, befinden sich Braunkohlekraftwerke meist in unmittelbarer Nähe des Abbaugebietes. Bei einer Kraftwerksleistung von 3 000 MW werden in einem Braunkohlekraftwerk täglich etwa 80 000 Tonnen Rohbraunkohle benötigt, das sind im Jahr ca. 20 Millionen Tonnen.