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| Braunkohle stammt aus der versunkenen Pflanzenwelt und den
Mooren des Tertiärs vor etwa 12 bis 35 Millionen Jahren.
Auf dem Gebiet des heutigen Norddeutschlands existierte damals eine
annähernd tropisch-subtropische Pflanzen- und Tierwelt. In unseren
Breiten war eine paradiesische Üppigkeit entstanden, wie sie
heute etwa in Florida und Georgia zu finden ist. |
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Durch ein ständiges Absinken der Erdoberfläche
und ein Ansteigen des Grundwasserspiegels entstanden ausgedehnte Torfmoore
und Moorwälder. Abgestorbene Pflanzen wurden von Wasser
überdeckt und damit der Zersetzung an der Luft entzogen. |
| Die Absenkungsgeschwindigkeit des Untergrunds stand dabei mit der
Wachstumsgeschwindigkeit der Moore im Einklang. Wenn die Erdoberfläche
schneller sank, drang oft Meerwasser ein und Sand sowie
Ton lagerten sich über das Moor ab. |
| Dieser Vorgang wiederholte sich mehrmals im Laufe von Millionen
Jahren, wobei die Vorformen der Braunkohlenflöze entstanden.
Durch den Druck der Überlagerungen verdichtete sich die pflanzliche
Substanz und es bildete sich zunächst Torf, der durch
einen langzeitigen biochemischen Prozess, den Inkohlungsprozess,
schließlich zu Braunkohle wurde. |
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