Reststoffe bei der Rauchgasreinigung


 
Die bei der Rauchgasreinigung anfallenden Reststoffe müssen nach dem gesetzlichen Verwertungsgebot einer weiteren Verwendung zugeführt werden und dürfen nur in bestimmten Ausnahmefällen auf einer geordneten Reststoffdeponie abgelagert werden. Da die meisten dieser Reststoffe hochwertige Rohstoffe zur Erzeugung neuer Produkte sind, werden sie als Kraftwerksnebenprodukte bezeichnet.

Für viele bei der Stromerzeugung anfallenden Nebenprodukte ist mittlerweile eine geregelte Produktion vorgesehen, sodass man nicht von einem Anfallen, sondern von einer Produktion von verwertbaren Nebenprodukten spricht.

Die wichtigsten Kraftwerksnebenprodukte sind Aschen und Schlacken aus Verbrennungsrückständen, REA-Gips aus den Kalkwaschverfahren und SAV-Stabilisate, die beim Sprühabsorptionsverfahren entstehen.