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Die beim radioaktiven Zerfall von Atomkernen ausgesandten
Heliumkerne (2 Protonen, 2 Neutronen) werden Alphateilchen
genannt. Als Teilchenstrom bilden sie die Alphastrahlen. Die Anfangsgeschwindigkeit
der austretenden Alphateilchen beträgt etwa 15 000 km/s. |
Beispiel:
Der Kern des Radium-226 hat 88 Protonen und 138 Neutronen.
Seine Kernladungszahl beträgt demnach 88, seine
Massenzahl 226. Der Kern ist nicht stabil, da die Kernkräfte
die abstoßenden Kräfte der Protonen untereinander nicht
vollständig aufheben können. Der Kern hat deshalb das Bestreben,
in einen stabileren Zustand überzugehen. Dies geschieht in mehreren
Stufen.
In der ersten Stufe schleudert der Radiumkern einen Heliumkern
heraus, wodurch die Kernladungszahl um 2, die Massenzahl um 4 sinkt.
Es entsteht das neue Element Radon (Rn). Dieser Vorgang wird
auch Alphazerfall genannt.
Das entstandene Radon gibt zwei Hüllelektronen an die Umgebung
ab. Die ausgesandten Alphateilchen nehmen aus der Umgebung zwei Elektronen
auf, wodurch Heliumatome entstehen.
Durch einen Alphazerfall entsteht ein neuer Atomkern mit einer
geringeren Massenzahl. Die Kernteilchen sind jetzt fester miteinander
verbunden. Um das zu erreichen, muss Energie abgegeben werden. Dies
erfolgt in Form von Bewegungsenergie, die dem Alphateilchen und dem
ausstoßenden Kern vermittelt wird. Zusätzlich kann der
Kern überschüssige Energie in Form einer unsichtbaren energiereichen
Lichtart (Gammaquant) abstrahlen. |
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