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| Bei natürlichen und künstlich erzeugten Radionukliden
kann noch eine weitere Umwandlungsart auftreten, der so genannte Elektroneneinfang.
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Der Kern eines neutronenarmen Atoms fängt meist aus der innersten
Schale der Elektronenhülle (der K-Schale, daher auch der Name
K-Einfang) ein Elektron ein, wodurch sich ein Proton
in ein Neutron umwandelt. (Der in der Atomhülle frei gewordene
Platz wird von einem äußeren Elektron wieder aufgefüllt.
Dabei entsteht eine charakteristische Röntgenstrahlung.)
Das in der Natur vorkommende Isotop Kalium-40 wandelt sich zum Teil
unter Elektroneneinfang in das Isotop Argon-40 um. Auch beim
Elektroneneinfang nimmt die Kernladungszahl um eine Einheit ab, während
die Massenzahl unverändert bleibt. Der Elektroneneinfang führt
also zu dem gleichen Ergebnis wie die Abgabe eines Positrons. |
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