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Die erste künstliche Kernumwandlung wurde in einer mit Stickstoff
gefüllten Nebelkammer beobachtet. Aus den Untersuchungen ergab
sich folgende Erklärung:
Ein Alphateilchen (Heliumkern) dringt in den Kern eines Stickstoffatoms
ein und verschmilzt mit ihm für kurze Zeit zu einem hochangeregten
Zwischenkern des Elements Fluor. Der Fluorkern zerfällt in
einen Sauerstoffkern und ein Proton.
Nach der Kernreaktion erfolgt ein Elektronenausgleich, d. h.,
es werden aus der Umgebung so viele Elektronen aufgenommen (oder in
anderen Fällen an sie abgegeben), dass die beteiligten Atome
wieder elektrisch neutral sind. |
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Werden Neutronen aus einem Atomkern herausgeschlagen oder herausgeschleudert,
entsteht dadurch eine Neutronenstrahlung. Das kann z. B. in
den oberen Schichten der Atmosphäre durch Zusammenprall der kosmischen
Primärteilchen mit den Luftmolekülen geschehen oder bei
Kernspaltungen in einem Kernkraftwerk. |
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