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Nach dem Prinzip der Ionisationskammer arbeiten auch
die Stabdosimeter (Taschendosimeter), die noch gelegentlich
zum Schutz von Personen eingesetzt werden. Es handelt sich um füllhalterähnliche
Messgeräte, in denen sich ein Elektrometer (Elektroskop)
befindet.
Man lädt es an einer Spannungsquelle auf, sodass sich das bewegliche
Fädchen spreizt. Auf einer durchsichtigen Skala wird dann der
Wert null angezeigt. Treffen Gammastrahlen das Dosimeter, entlädt
sich das Elektrometer und die Spannung an ihm sinkt. Das ist am Rückgang
des gespreizten Fädchens zu erkennen.
Je mehr sich das Elektrometer entlädt, desto stärker geht
das Fädchen zurück. Die Skala ist in µSv kalibriert,
sodass sofort die Äquivalentdosis abgelesen werden kann. |
| Solange keine Bestrahlung erfolgt, betragen der Spannungsrückgang
durch Selbstentladung und die natürliche Umgebungsstrahlung nur
wenige Prozent. Für Messungen von Gammastrahlen niedriger Energie
werden Stabdosimeter mit speziellen Kunststoffbehältern verwendet. |
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