| |
Das im Erz vorhandene Uran wird durch physikalische
und chemische Verfahren vom übrigen Gestein getrennt.
Dazu wird das Erz gebrochen, fein zermahlen und mit Säure (oder
Lauge) unter Anwesenheit eines Oxidationsmittels (z. B. MnO2
oder Na2CIO4) gelaugt. Die Oxidation ist notwendig,
um das Uran von der im Erz meist vorliegenden vierwertigen, schlecht
löslichen Form in die sechswertige, gut lösliche Form zu
überführen. Nach der Laugung wird die uranhaltige Lösung
vom gelaugten Erz durch fest-flüssige Trennung (Dekantieren,
Filtern) separiert.
Durch das Herauslösen mithilfe von Säure kann bis zu 99
% des Urans aus dem Erz gewonnen werden. Mit dem Uran werden meist
noch eine Reihe anderer Elemente aus dem Erz gelöst. Deshalb
muss in weiteren Reinigungsprozessen das Uran von den Begleitstoffen
getrennt werden. Dies geschieht durch Flüssigextraktion oder
Ionenaustausch. |
| Durch Zugabe von wahlweise H2O2, NaOH oder
NH3 wird das Uran aus der uranhaltigen Flüssigkeit
abgeschieden. Je nach Fällreagenz ergibt sich Uranperoxid (UO4
· UH2O), Natriumdiuranat (Na2U2O7)
oder Ammoniumdiuranat ((NH4)2U2O7).
|
 |
| Es wird eingedickt, gefiltert, gewaschen und getrocknet.
Dieses Konzentrat enthält 70 bis 90 % Uranoxid. Wegen seine gelben
Farbe hat es den Namen "Yellow Cake" erhalten. |
 |
|