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Beim Gasdiffusionsverfahren wird die Tatsache genutzt, dass leichtere
Atome oder Moleküle schneller durch eine poröse Wand (Porendurchmesser
etwa 10-5 mm) wandern als schwerere. Die Anreicherung bei
einer Trennstufe ist sehr gering, sodass bis zu 1 400 Stufen hintereinander
geschaltet werden müssen, um eine Anreicherung von bis zu 5 %
zu erreichen. |
| Da das Gas nach jeder Trennstufe erneut komprimiert und die dabei
entstehende Wärme abgeführt werden muss, sind der Energieaufwand
und damit auch die Kosten sehr hoch. Das Diffusionsverfahren wird
noch in den USA und in Frankreich eingesetzt. |
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