Weiterentwicklung herkömmlicher Reaktorkonzepte


 
Die Weiterentwicklung der Techniken zur Nutzung der Kernenergie wird derzeit international auf zwei Wegen parallel vorangetrieben: Einerseits verfolgt man das Ziel, herkömmliche Reaktortechniken so weiterzuentwickeln, dass sie auch zukünftigen Anforderungen hinsichtlich Sicherheit und Wirtschaftlichkeit entsprechen. Zweitens werden intensive Forschungen betrieben, neue Techniken für die Stromerzeugung aus Kernenergie nutzbar zu machen.

Bei der Weiterentwicklung herkömmlicher Reaktoren werden zur Zeit zwei Linien verfolgt:

European Pressurized Water Reactor (EPR)

Siedewasserreaktor SWR 1000

Beide Reaktortypen werden den ohnehin schon weltweit höchsten Sicherheitsstandard deutscher Kernkraftwerke nochmals steigern. Zum einen wird die Störfallvermeidung weiter perfektioniert, zum anderen werden die Anlagen für die Beherrschung schwerster, wenn auch extrem unwahrscheinlicher Unfälle - bis hin zur Kernschmelze -, ausgelegt. Die Auswirkungen eines solchen Störfalls blieben künftig auf das Kernkraftwerk selbst beschränkt, so dass Notfallschutzmaßnahmen wie Evakuierung außerhalb der Anlage nicht erforderlich wären


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