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Die EPR-Entwicklung ist ein internationales Gemeinschaftsprojekt,
an dem neben führenden deutschen Unternehmen wie Siemens Framatome
und die Nuclear Power International (NPI) sowie deutsche und französische
EVU beteiligt sind. Die Kombination von hoher Redundanz mit diversitären
Sicherheitsfunktionen bei gleichen Schutzzielen trägt erheblich
zur Verminderung der jetzt schon geringen Eintrittswahrscheinlichkeit
schwerer Störfälle bei. Für die Beherrschung eines
Kernschmelzunfalls werden bauliche Maßnahmen ergriffen sowie
Systeme zum Wasserstoffabbau und zur Wärmeabfuhr vorgesehen.
Die Wirtschaftlichkeit wird durch die Leistung von 1500 MW in Verbindung
mit erhöhter Betriebsflexibilität, verbesserter Brennstoffausnutzung
und hoher Verfügbarkeit sichergestellt.
Das neue Sicherheitskonzept des EPR für eine - gegenüber
heutigen Druckwasserreaktoren - noch geringere Eintrittswahrscheinlichkeit
für Unfälle:
- Optimierte Betriebs- und Sicherheitssysteme;
- Erhöhte thermische Trägheit und verlängerte
Karenzzeit durch geringe Leistungsdichte und große Wasserinventare;
- Verbesserte Prozessüberwachung durch digitale Leit- und
Regeltechnik.
Bei einem zu unterstellenden Kernschmelzunfall sind - durch sicheren
Einschluss und Kühlung der Kernschmelze - keine externen Notfallschutzmaßnahmen
erforderlich. Herzstück dieses neuen Sicherheitskonzeptes ist
der sogenannte "Core Catcher" - eine unter dem Reaktordruckbehälter
angeordnete "Wanne", in der die Kernschmelze aufgefangen
und unter sicherem Abschluss gekühlt werden kann. |
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