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Entnahme-Kondensations-Heizkraftwerke sind wesentlich flexibler
im Verhältnis von Nutzwärmeerzeugung und Stromabgabe.
Bei überwiegender Stromerzeugung wird der aus der Turbine
ausströmende entspannte Dampf in einem Hauptkondensator mittels
Kühlwasser verflüssigt und wieder dem Dampferzeuger zugeführt. |
| Zur Wärmeauskopplung wird die Turbine sozusagen "angezapft",
die erforderliche Menge an Dampf mit der gewünschten Temperatur
wird über Regelventile an den verschiedenen Turbinenstufen entnommen.
Je nach Witterung und Ausdehnung des Fernwärmenetzes liegen die
Vorlauftemperaturen zwischen 70 und 170 °C. |
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| Es ist unvermeidlich, dass die Stromerzeugung mit steigender Wärmeauskopplung
erheblich abnimmt. Diese fehlende Strommenge muss durch andere Kraftwerke
ausgeglichen werden. Der Fernwärmebedarf ist meist sehr starken
Schwankungen unterworfen. Deshalb liegen die Gesamtnutzungsgrade bei
herkömmlicher Kraftwerkstechnik im Jahresdurchschnitt bei etwa
60 bis 65 %, also unter denen der Gegendruck-Heizkraftwerke. |
| Moderne Heizkraftwerke, die mit kombiniertem Gas- und Dampfturbinenprozess
arbeiten, besitzen höhere elektrische Wirkungsgrade und nutzen
bei Kraft-Wärme-Kopplung den Energiegehalt des Brennstoffes insgesamt
besser aus. |
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