Nutzung der erneuerbaren Energien in Deutschland


 
1998 wurden in Deutschland aus mehr als 1500 Anlagen der öffentlichen Stromversorger etwa 18 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien bereitgestellt. Hinzu kamen 5,5 Milliarden Kilowattstunden, die von rund 10 000 privaten Stromerzeugern in das Netz der öffentlichen Stromversorgung eingespeist wurden.

Insgesamt etwa 24 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien wurden 1998 ins Netz eingespeist. Das entspricht einem Anteil von fast 5 % am Gesamtstromverbrauch. Dabei ist die Wasserkraft mit weitem Abstand die dominierende erneuerbare Energie. Sie deckt mit etwa 16 Milliarden Kilowattstunden mehr als 3 % unseres Stromverbrauchs.

Die Zahl der Anlagen, die erneuerbare Energien nutzen, nimmt derzeit relativ rasch zu. Dennoch verläuft die Entwicklung, was die Stromerzeugung betrifft, in kleinen Schritten, denn neu ans Netz gehen meist Anlagen mit nur kleinen Leistungen.

Nach wie vor haben niederschlagsabhängige Schwankungen, die bis zu 15 % betragen, bei der Wasserkraftnutzung einen weitaus größeren Einfluss auf die Jahresstromerzeugung aus erneuerbaren Energien als die Zuwächse aus allen anderen Quellen zusammen.