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| Francis-Turbinen sind am weitesten verbreitet, da sie universell
einsetzbar sind. Sie werden für Fallhöhen bis zu 500 Metern eingesetzt.
Das Wasser strömt durch einen Leitapparat mit verstellbaren
Schaufeln auf die gegenläufig gekrümmten Schaufeln des Laufrades. |
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Die Wasserzufuhr erfolgt über ein
schneckenförmig gekrümmtes Rohr, Spirale genannt. Um die Turbinenleistung
den Erfordernissen anzupassen, kann das zuströmende Wasser durch die
verstellbaren Schaufeln des Leitapparats reguliert werden. Das abgearbeitete
Wasser fließt über ein Saugrohr in der Verlängerung der Turbinenachse
ab. Die Turbinenachse kann unterschiedlich gelagert sein. Bei Kraftwerken
mit größerer Leistung und größeren Fallhöhen wird sie in der Regel
vertikal eingebaut. Francis-Turbinen erzielen einen Wirkungsgrad von
etwa 90 %. |
| Die Francis-Turbine wurde 1849 von
dem angloamerikanischen Ingenieur James B. Francis entwickelt.
Das Prinzip geht auf Benoit Fourneyron aus dem Jahre 1824 zurück.
Er ließ Wasser innerhalb eines geschlossenen Systems zunächst durch
die gekrümmten Schaufeln eines Leitwerks strömen, bevor es auf die
Schaufeln des Laufrades trifft und diese in Bewegung setzt. |
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