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Für größere Leistungen werden mehrere Solarmodule
zu Solargeneratoren zusammengeschaltet. Bei größeren
Anlagen muss eine Bypassdiode die Zerstörung einzelner Module
durch so genannte Hot-Spots verhindern. |
Wird bei Serienschaltung mehrerer Module ein
Modul durch ein Objekt beschattet, so speisen alle übrigen Module
das abgeschattete Modul in Rückwärtsrichtung. Dieses Modul
arbeitet jetzt als Verbraucher und kann durch den hindurchfließenden
Strom übermäßig erwärmt und dadurch zerstört
werden.
So eine Schutzeinrichtung vor Hot-Spots kann durch Bypassdioden
- sie werden parallel zu einer bestimmten Anzahl von Solarzellen geschaltet
- realisiert werden. Wird nun eine Zelle oder ein Modul beschattet,
so fließt der Strom durch die Bypassdiode. Im Normalfall ist
die Bypassdiode funktionslos.
Die Leistung eines Moduls wird in Watt angegeben und bezieht sich
auf einen bestimmten Tageslicht-Helligkeitswert (1000 W/m2),
eine bestimmte Zellentemperatur (25 °C) und ein bestimmtes Spektrum
(AM 1,5).
Die Leistungsangabe ist jedoch nicht eindeutig, da die Leistung das
Produkt aus Spannung und Stromstärke ist: P = U × I.
Liefert ein Modul eine Spannung von 20 V bei einem Strom von 2,25
A, so ist bei Akkubetrieb der Nutzeffekt geringer gegenüber
einer Spannung von 15 V bei einem Strom von 3 A, obwohl in beiden
Fällen die Leistung 45 Watt beträgt.
Im zweiten Fall ist der in eine Batterie eingespeiste Strom um 33
% größer.
Ein Standardmodul für gemäßigtes Klima ist monokristallin,
besteht aus 36 Zellen und liefert 2,4 A bei 14,6 V und bringt eine
Leistung von 50 Watt. |
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