Akkumulator (Batterie)


 
Da die Sonne nicht ständig scheint und oftmals elektrische Energie auch im Dunkeln, etwa zur Beleuchtung, benötigt wird, ist ein sinnvoller Einsatz der Photovoltaik nur dann gegeben, wenn die Möglichkeit der Energiespeicherung besteht.

Wird eine Solaranlage mit dem öffentlichen Netz gekoppelt, entfällt die Notwendigkeit der Energiespeicherung. In den meisten anderen Fällen muss die solar erzeugte Energie jedoch mithilfe von Akkumulatoren (vielfach nur Batterie genannt) gespeichert werden. Diese Energiespeicherung ist einer der wenigen umweltkritischen Aspekte der Solarenergie.


Die Aufgaben einer Batterie bestehen aus Speicherung elektrischer Energie bei dauernder Abgabebereitschaft. An die Batterie werden folgende Anforderungen gestellt:
  • ausreichend hohe Ladungs- und Leistungsaufnahme
  • lange Haltbarkeit im Zyklenbetrieb
  • gute Wiederaufladbarkeit
  • wartungsarmer Betrieb
Für stationäre Solaranlagen wird meistens der Bleiakkumulator, für mobile Anlagen ein Nickel-Cadmium-Akkumulator verwendet.

Die Kapazität in Amperestunden (Ah) gibt an, wie lange man mit einem bestimmten Strom den Akkumulator (Batterie) verwenden kann, also entlädt, bis er wieder mit elektrischer Energie geladen werden muss. Je niedriger der Entladestrom ist, desto größer ist die entnehmbare Kapazität. Einer Batterie mit 100 Ah kann man 100 Stunden lang einen Strom von 1 Ampere entnehmen. Einen Strom von 25 Ampere kann man ihr jedoch nur 2 Stunden lang entnehmen, das heißt, ihre Kapazität halbiert sich.

Der Ladewirkungsgrad einer Bleibatterie soll bei etwa 90 % liegen.

Das funktionsgerechte Aufladen des Akkus wird durch den so genannten elektronischen Laderegler erreicht. Er schaltet bei Erreichen der Ladeschlussspannung automatisch den Ladestrom ab und bei Unterschreiten der Mindestspannung wieder ein. Ein elektronischer Tiefladeschutz schützt die Batterie vor zu starker Entladung.