| |
Bei Windkraftanlagen gibt es mehrere Betriebsarten.
Von Inselbetrieb spricht man, wenn keine Verbindung zum öffentlichen
Stromversorgungsnetz besteht. |
|
Im Inselbetrieb arbeiten beispielsweise Windkraftanlagen von abgelegenen
Wochenendhäusern, Einzelgehöften in wenig besiedelten Landstrichen
bzw. Alm- und Schutzhütten. Da ein Windgenerator nicht immer
konstante Spannung mit konstanter Frequenz erzeugen kann, müssen
oft ein zusätzliches Stromaggregat und zusätzliche Akkumulatoren,
zum Beispiel Blei-Säure-Batterien, vorhanden sein. |
| Beim Netz-Parallelbetrieb sind die Generatoren an das öffentliche
Stromversorgungsnetz angeschlossen. Diese Betriebsweise erfordert
wegen der notwendigen Regelungs- und Sicherheitsmaßnahmen relativ
hohe Investitionen. Diese lohnen sich erst für Anlagen ab mittlerer
Leistung. |
 |
Die gewonnene elektrische Energie wird, solange Bedarf besteht,
vom Betreiber der Windanlage selbst genutzt. Überschüssige
elektrische Energie wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist.
Bei Strommangel erfolgt die Versorgung automatisch aus dem öffentlichen
Netz. Diese Betriebsweise erfordert besondere Messeinrichtungen und
entsprechende vertragliche Vereinbarungen mit dem jeweiligen lokalen
Stromversorgungsunternehmen. |
|