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Brennstoffe aus Biomasse unterscheiden sich in vielerlei
Hinsicht von fossilen Brennstoffen. Ein wesentlicher Unterschied besteht
im Heizwert. Kohle besitzt nahezu den doppelten Heizwert von
Biomasse.
Noch größer sind die Unterschiede in der Energiedichte.
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So müssen Lagerräume und Verbrennungsanlagen
für Biobrennstoffe wesentlich größer sein als solche
für fossile Brennstoffe. Holzpellets benötigen etwa viereinhalbmal
so viel Lagerraum wie Heizöl mit demselben Energieinhalt.
Außerdem sind bei der Verarbeitung von Biomasse erhebliche Aufwendungen
für Hilfsenergie notwendig. Darunter versteht man die
Herstellung von Düngemitteln, Kraftstoffe für den Transport,
Strom für Ölpressen und Brennstoffe für die Aufbereitung.
Im Interesse eines optimierten Umweltschutzes und möglichst geringer
Kosten pro Energieeinheit wären große Anlagen zur Biomassenutzung
vorzuziehen. Diese aber haben wieder den Nachteil, dass die Biomasse
aufgrund ihrer geringeren Energiedichte von weit her angeliefert werden
muss, was den Transportaufwand steigert. |
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