Bewegung im Erdinneren


 
Vor 250 Millionen Jahren gab es noch keinen Atlantik, sondern einen Urkontinent. Im Laufe der Zeit ist dieser Urkontinent auseinander gebrochen und einzelne Teile drifteten auseinander. Nach und nach entstanden die Kontinente.

Heute ist die Erdkruste, auch Lithosphäre genannt, keine einheitliche Hülle rund um den Planeten. Sie stellt also keineswegs ein stabiles Gebilde dar, sondern besteht aus einer Anzahl miteinander verklebter und gegeneinander verschiebbarer Platten, die unter den Meeren weniger dick sind als unter den Kontinenten.

Diese Platten bewegen sich auf der zähflüssigen Unterlage des Erdmantels. Motor für diese Bewegungen sind Konvektionsströmungen im Erdmantel.

Werden die Platten nun durch Bewegung des Magmas im feuerflüssigen Erdinneren verschoben, kann es zum Abreißen der Klebestellen kommen und somit zu Erdbeben. Man spricht von Plutonismus, wenn das Magma die Erdoberfläche nicht erreicht und im Erdmantel stecken bleibt, und von Vulkanismus, wenn das Magma an die Oberfläche dringt.