Außen- und Innenpolgenerator


 
Von einem Außenpolgenerator spricht man, wenn sich die Spulen für das Erregerfeld am Stator befinden. In diesem Fall durchsetzen die magnetischen Feldlinien des Stators die Wicklungen des Rotors und induzieren in ihnen eine Wechselspannung. Außenpolgeneratoren werden meist nur als Hilfsgeneratoren oder Erregermaschinen verwendet.

Bei einem Innenpolgenerator befinden sich die Spulen für das Erregerfeld am Läufer. In diesem Fall durchsetzen die magnetischen Feldlinien des Rotors die Wicklungen des Stators und induzieren in ihnen eine Wechselspannung. Die Gleichstromzuführung zum Läufer erfolgt über Schleifringe von einer Erregermaschine, die auf der gleichen Achse sitzt wie der Generator. Dieses Prinzip findet in den meisten Kraftwerken Anwendung.

Jede Drehung des Magneten in der Spule erzeugt an den Spulenenden eine sinusförmige Wechselspannung. Diese Sinusschwingung, die durch eine volle Umdrehung des Magneten um 360 Grad entsteht, bezeichnet man als Periode.


In den Kraftwerken der öffentlichen Stromversorgung werden durchweg Drehstrom-Synchrongeneratoren eingesetzt. Ein Drehstromgenerator ist im Prinzip eine Kombination von drei Wechselstromgeneratoren und erzeugt nicht nur einen Wechselstrom, sondern drei Wechselströme zugleich. Der Elektromagnet bewegt sich an drei um 120 Grad räumlich versetzten Spulen vorbei, sodass bei einer Umdrehung auch um 120 Grad zeitlich versetzte Spannungen oder Phasen entstehen.

Den abgenommenen dreiphasigen Wechselstrom bezeichnet man als Drehstrom.