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| Bei der Stromübertragung erfolgt der Übergang von einer
Spannungsebene auf eine andere durch so genannte Spannungswandler
oder Transformatoren in Umspannwerken und Ortsnetztrafostationen. |
Viele Haushaltsgeräte enthalten ebenfalls einen
Transformator, der in den meisten Fällen die Netzspannung von
230 Volt auf die Kleinspannung von zum Beispiel 12 Volt transformiert.
Das Prinzip des Transformators beruht auf der elektromagnetischen
Induktion, die auch die Grundlage der Stromerzeugung in Generatoren
ist. |
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Ein Transformator besteht im Wesentlichen aus einem lamellierten
Weicheisenkern und zwei isolierten Spulenwicklungen,
der Primär- und der Sekundärspule. Wird an
die Primärspule die Primärwechselspannung U1
angelegt, so fließt im Primärkreis ein Wechselstrom.
Dieser Wechselstrom führt zu einem magnetischen Wechselfeld im
Eisenkern, das auch die Sekundärspule durchsetzt. Durch dieses
magnetische Wechselfeld wird in der Sekundärspule die Sekundärwechselspannung
U2 induziert.
Wenn die Windungszahl N1 der Primärspule gleich groß
ist wie die Windungszahl N2 der Sekundärspule, so
ist die Sekundärspannung U2 gleich groß wie
die Primärspannung U1. |
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In der Regel haben die Spulen auf der Primär- und der Sekundärseite
von Transformatoren aber unterschiedliche Windungszahlen. Dadurch
wird es möglich, die elektrische Spannung nahezu beliebig zu
verändern.
Besitzt die Sekundärspule die doppelte Windungszahl wie die Primärspule,
so ist auch die Sekundärspannung doppelt so groß wie die
Primärspannung. Die Primärspannung wird in diesem Fall auf
den doppelten Wert hinauftransformiert. Umgekehrt wird die Primärspannung
auf die Hälfte heruntertransformiert, wenn die Sekundärwindungszahl
halb so groß ist wie die Primärwindungszahl. |
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