| |
Einphasentransformatoren
Bei den Einphasentransformatoren wird zwischen so genannten Kern-
und Manteltransformatoren unterschieden. Der von den Wicklungen zylinderförmig
umgebene Teil des Eisenkörpers heißt Schenkel, Säule
oder Kern, der äußere Teil Joch.
Beim Einphasenkerntransformator sitzt auf jedem Schenkel eine
Wicklung. Der Eisenquerschnitt ist überall gleich. Beim Einphasenmanteltransformator
befindet sich die gesamte Wicklung auf dem Mittelschenkel.
Drehstromkerntransformatoren
Beim Drehstromkerntransformator liegen alle drei Schenkel in einer
Ebene und bilden eine Einheit. Auf jedem der drei Schenkel sitzt jeweils
die Primär- und die dazugehörige Sekundärwicklung.
Bei kleineren Transformatoren ist der Schenkelquerschnitt des Eisenkörpers
rechteckig. Bei allen größeren Typen jedoch wird durch
unterschiedliche Abstufung der Blechbreiten der Eisenquerschnitt möglichst
der Kreisform angepasst.
Transformatoren werden heute von kleinsten Einphasentypen im Wattbereich
bis zu Leistungen von derzeit ca. 1 500 MVA in einer Einheit gebaut.
Kleintransformatoren werden in großer Stückzahl zur Versorgung
von Steuer- und Regelgeräten eingesetzt und besitzen oft eine
für mehrere Spannungsstufen ausgelegte Sekundärwicklung.
Verteiler- und Netztransformatoren im Leistungsbereich zwischen 50
kVA bis 2,5 MVA dienen der Endversorgung der Verbraucher bei 230/400
V aus dem Mittelspannungsnetz.
Wandertransformatoren
Wandertransformatoren gestatten durch Anpassung ihrer Abmessungen
an das Bahnprofil einen Transport in praktisch betriebsbereitem Zustand.
Bei diesen Einheiten mit Leistungen bis ca. 40 MVA besteht daher die
Möglichkeit eines raschen Wechsels des Einsatzortes.
Drehstrombank nennt man die Zusammenschaltung von drei Einphasentransformatoren.
Drosselspulen haben einen trafoähnlichen Aufbau, besitzen aber
nur eine Wicklung pro Phase. Sie werden als Kompensationsdrosselspulen
zum Ausgleich der kapazitiven Netzbelastung durch Hochspannungsleitungen
verwendet. |
|