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| Was in der Nähe von Stromleitungen zu beachten ist: |
- Niemals Strommaste besteigen.
- Keine Umzäunungen von elektrischen Anlagen überklettern.
- Keine Türen oder Abdeckungen von elektrischen Anlagen bzw.
Schaltschränken öffnen. Keine solchen Anlagen betreten,
auch wenn die Tür offen steht.
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- Vorsicht mit Drachen in der Nähe von Stromleitungen.
- Vorsicht beim Umgang mit Leitern in Gärten, über die
Stromleitungen führen. In diesem Fall soll man Leitern nur
waagrecht und niemals im ausgezogenen Zustand transportieren.
- Bei Waldbeständen darf bei größtem Durchhang
der Niederspannungsleitung der Mindestabstand von 1,5 m nicht
unterschritten werden.
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Kurzschlussversuche
Bei Baumfällarbeiten kommt es manchmal vor, dass ein gefällter
Baum auf die Leiterseile einer Hochspannungsleitung stürzt. Der
dadurch ausgelöste Kurzschluss führt in der Regel zu Störungen
im Stromnetz. |
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Um die Sicherheit des Leitungsnetzes und der Energieversorgung zu
gewährleisten, wurden in entsprechenden Versuchen eventuell auftretende
Störfälle absichtlich herbeigeführt und das Schaltverhalten
der einzelnen Komponenten sowie die Auswirkungen solcher Kurzschlussfälle
getestet. |
Baumfällarbeiten kommen zwar vorwiegend in der Nähe von
110-kV-Leitungen vor, doch wurden diese Kurzschlussversuche auch mit
380-kV-Leitungen durchgeführt. Berührt ein Baum das spannungsführende
Leiterseil und stellt einen Kurzschluss zum Erdboden her, fließt
aufgrund des hohen Widerstandes des Baumes vorerst nur ein geringer
Strom von etwa fünf Ampere. Dieser Strom, ein Bruchteil der Normallast,
ist jedoch zu gering, um eine automatische Abschaltung im nächsten
Umspannwerk auszulösen.
Im weiteren Verlauf steigt die Stromstärke durch die Verkohlung
unter der Baumrinde sehr rasch an und führt zum Lichtbogenüberschlag.
Die Stärke des Kurzschlussstromes hängt von der eingespeisten
Leistung ab. Im Testfall wurde der Kurzschlussstrom durch den Widerstand
der ausgewählten Leitung mit etwa 2 000 A begrenzt. Im Normalfall
können Fehler bei dieser Spannungsebene Kurzschlussströme
zwischen 5 000 und 15 000 A hervorrufen. |
Sprühversuche
Für Feuerwehreinsätze in spannungsführenden Anlagen
ist es notwendig zu wissen, welche Gefahren für die Feuerwehrleute
bei der Brandbekämpfung auftreten können. Dazu werden so
genannte Sprühversuche an Hochspannungsanlagen durchgeführt.
Gemessen werden die Ableitströme, die auf das Strahlrohr der
Löschmannschaft zurückfließen. Die auftretenden Stromstärken
hängen von der Strahlart und der Verwirbelung des Wasserstrahls
ab. |
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Je mehr der Strahl aus einzelnen Tröpfchen besteht,
desto größer ist sein elektrischer Widerstand. Eine weitere
Gefahr besteht, wenn sich zwischen den Isolatorrippen ausreichend
Löschwasser ansammelt und sich dadurch ein Lichtbogenüberschlag
zwischen den spannungsführenden Kappen auslöst. In diesem
Fall kann der Isolator zerstört werden. |
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