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| Dem Menschen stehen keine Sinnesorgane zur Verfügung, um elektrische
und magnetische Gleichfelder oder Wechselfelder mit einer niederen
Frequenz wahrzunehmen. Das ist anders als etwa bei den Zugvögeln,
von denen man annimmt, dass sie sich bei ihren Langstreckenflügen
am Magnetfeld der Erde orientieren. |
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| Wesentlich hochfrequentere Bereiche des elektromagnetischen
Spektrums nimmt der Mensch als Wärme oder Licht
wahr. Bei sehr starken magnetischen Wechselfeldern sind Wirkungen
in Form von Flimmererscheinungen vor den Augen, so genannte "Magnetophosphene",
möglich. Man geht davon aus, dass diese durch eine massive Störung
der Reizleitung zwischen Auge und Gehirn hervorgerufen werden. Solche
extremen Feldstärken lassen sich aber nur mit großem Aufwand
erzeugen und sind im Alltag nicht anzutreffen. |
| Indirekte Wahrnehmbarkeit |
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Bei hohen elektrischen Feldstärken ist jedoch eine indirekte
Wahrnehmung möglich. Etwa über die Bewegung von Körperhaaren,
wo es durch elektrische Polarisation zur Ausrichtung der Ladungen
kommt und die Haare dadurch zum Sträuben oder Vibrieren gebracht
werden. Statische elektrische Felder entstehen auch bei gegenseitiger
Berührung oder Reibung von isolierenden Materialien, etwa beim
Reiben eines Kammes oder Lineals. |
| Für physikalische Experimente werden mithilfe von Bandgeneratoren
elektrische Felder erzeugt. Im Rahmen einer Versuchsserie reagierten
rund 5 % der Versuchspersonen auf elektrische Feldstärken von
7 kV/m. 60 % der Versuchspersonen nahmen bis zu einer Feldstärke
von 20 kV/m das elektrische Feld nicht wahr. |
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