Trägerfrequenztechnik


 
Erhebliche Bedeutung erlangte zeitweilig die "Trägerfrequenznachrichtentechnik auf Hochspannungsleitungen", abgekürzt TFH-Technik. Dabei dienen die Hochspannungsleitungen selber als Informationsstränge - im Prinzip so wie bei einem "Babyphon", das man im Kinderzimmer in die Steckdose einstöpselt und im Wohnzimmer an einer anderen Steckdose abhört.

Die Sprache wird gleichsam "huckepack" über die Stromleitung übermittelt. Auch Daten lassen sich auf diese Weise übertragen. Beispielsweise führte 1935 die EWAG Nürnberg das Trägerfrequenzverfahren ein, um die Stellung von Schaltern in Umspannwerken überwachen zu lassen.