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Estland
Lettland
Litauen
Rußland
Ukraine
Weißrußland |
Die osteuropäischen Länder arbeiteten bis Ende 1993 im
Netz des CDO-IPS (Central Dispatching Organization of the Interconnected
Power Systems) zusammen.
Das innere Austauschvolumen im Jahr 1993 betrug ca. 21 TWh. Diese
Staaten erzeugen 69,5 % ihres Bedarfes aus konventionellen Wärmekraftwerken,
die überwiegend mit Braunkohle und Steinkohle befeuert werden.
Mitte 1993 hat sich das CDO-Netz in mehrere Teilnetze aufgetrennt,
unter denen das CENTREL-Netz, verbunden mit jenem der VEAG
(neue deutsche Bundesländer), den größten einzelnen
Block bildete.
Seit 1995 sind nur noch Russland, Weißrussland, die Ukraine
und die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen im Netz des
CDO-IPS vereinigt.
Parallelbetrieb UCTE-CDO-IPS
Nach der Öffnung der Grenzen im Osten, insbesondere auch durch
die Entwicklung der Zusammenführung der beiden deutschen Staaten,
haben einige Länder des CDO-Bereiches den Wunsch nach einer Verbindung
ihrer Netze im synchronen Parallelbetrieb mit den Nachbarnetzen der
UCTE geäußert.
Zur Vorbereitung des direkten Parallelbetriebes mit dem UCTE-Netz
(vorher erfolgte der Stromaustausch über drei Gleichstrom-Kurzkupplungen)
wurde 1992 von den Verbundunternehmen von Polen, Tschechien, Slowakei
und Ungarn die CENTREL gegründet.
Nach der notwendigen Modernisierung der Kraftwerke und Netzanlagen
gemäß den Richtlinien der UCTE zur Einhaltung westlicher
Bedingungen erfolgte am 18. Oktober 1995 der Zusammenschluss mit dem
Verbundsystem der UCTE als Versuchsphase. Die Netzregelung erfolgte
über die Verbundpartner VEAG und BAG.
CENTREL
Im Jahre 1992 haben sich die Netzgesellschaften von Polen, Tschechien,
der Slowakei und Ungarn zur CENTREL zusammengeschlossen, um gemeinsam
den Anschluss an das UCTE-Netz vorzubereiten.
Seit Mitte 1993 ist das CDO-Netz in mehrere Teilnetze aufgetrennt,
in dem das CENTREL-Netz, verbunden mit jenem der VEAG (neue deutsche
Bundesländer), den größten einzelnen Block bildet.
Es wurde ein Katalog jener Maßnahmen unterzeichnet, der von
den Netzen der CENTREL (Organisation der Zusammenarbeit der vier Ost-Partner)
in technischer, energiewirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht
zu erfüllen war, damit ein synchroner Parallelbetrieb mit der
UCTE aufgenommen werden konnte.
Nach Erfüllung aller technischen, energiewirtschaftlichen und
organisatorischen Bedingungen gemäß des Maßnahmenkataloges
und nach eingehender theoretischer und praktischer Überprüfung
durch eine von der UCTE eingerichtete technische Kommission erfolgte
am 18. Oktober 1995 die versuchsweise Zusammenschaltung des CENTREL-Netzes
mit dem UCTE-Verbundsystem.
Die Synchronisation erfolgte mit den benachbarten EVU BAG und VEAG.
Aufgrund des nicht verfügbaren vollständig ausgebauten 380-kV-Netzes
in Ostösterreich musste eine aufwendige Automatik zur Aufrechterhaltung
der Netzsicherheit geschaffen werden.
Diese Automatik wurde am 1. Oktober 1996, dem Zeitpunkt der Synchronschaltung
Österreichs mit CENTREL, und gleichzeitig mit der Aufnahme der
Regelblockfunktion durch Polen in Betrieb genommen.
Gleichzeitig mit der Zusammenschaltung von CENTREL und UCTE wurden
die beiden österreichischen Gleichstrom-Kurzkupplungen (GKK)
Dürnrohr und Wien-Südost sowie die bayerische GKK in Etzenricht
außer Betrieb genommen.
Im Herbst 1997 erfolgte der endgültige Zusammenschluss der beiden
Netze. |
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