Die Batterie


 
Das Hauptproblem der elektrisch angetriebenen Straßenfahrzeuge liegt in der Speicherung der Energie. Während normale Autos heute Reichweiten von mehr als 500 Kilometern mit einem vollen Tank erreichen, müssen sich viele Elektroautos abmühen, um auf 100 Kilometer zu kommen.

Das liegt an der Begrenztheit des elektrischen Speichersystems. Solche Speicher sind wiederaufladbare Akkumulatoren, im allgemeinen Sprachgebrauch Batterien genannt.

Die bis heute verbreitetste Batterie ist die Bleibatterie. Bei einem Gewicht von 350 kg liefert sie ca. 11 Kilowattstunden. Das entspricht etwa der Energie, die in 1 Liter Treibstoff enthalten ist. So können Elektroautos zwar sehr kostengünstig betrieben werden, aber mit einer Ladung nicht weit fahren.

Auch Nickel-Eisen- und Nickel-Cadmium-Batterien sind seit mehr als hundert Jahren bekannt und werden für den Betrieb von Elektrofahrzeugen eingesetzt. Ihre Leistungsfähigkeit ist aber bei weitem nicht ausreichend.

Die intensive Entwicklung auf dem Gebiet der elektrischen Energiespeicherung brachte in den 70er-Jahren neue Batteriesysteme hervor, in denen schwierig zu handhabende Stoffe, wie Natrium, Schwefel und Brom in flüssiger Form, bei Temperaturen um 350 °C verwendet werden. So werden heute bereits Natrium-Schwefel-Batterien und Zink-Luft-Batterien mit größeren Reichweiten in Prototypen getestet.

   

Weitere in Entwicklung befindliche Systeme sind die Zebrabatterie, die Nickel-Metallhydrid-Batterie, die Lithium-Ionen-Batterie sowie die Metall-Luft-Batterie.