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Auf dem Weg von der Rohstoffgewinnung bis zum Konsumenten
verlangt jedes Produkt eine Reihe von Arbeitsprozessen, für die
Energie bereitgestellt werden muss. Der Gesamtenergieaufwand wird
als "kumulierter Energieaufwand" bezeichnet. Er gibt
die Gesamtheit des primärenergetisch bewerteten Aufwandes an,
die im Zusammenhang mit der Herstellung, Nutzung und Beseitigung eines
ökonomischen Gutes oder einer Dienstleistung entsteht. |
Der kumulierte Energieaufwand beinhaltet neben dem Energieaufwand
für die Nutzung des Produktes also auch den Energieeinsatz für
die Rohstoffgewinnung, für den Transport der Rohstoffe, für
die Lagerung und Verteilung der Produkte sowie für die Verpackung
und die Abfallbeseitigung.
Dieser Anteil für Herstellung und Entsorgung wird oft auch mit
"versteckter", "indirekter" oder
"grauer Energie" bezeichnet. |
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| Der Begriff des kumulierten Energieaufwandes ermöglicht
die gesamtenergetische Beurteilung und den Vergleich von Produkten
und Dienstleistungen und bildet damit eine wichtige Basis, um Einsparpotenziale
im komplexen Zusammenhang von Herstellung, Nutzung und Entsorgung
aufzuzeigen. |
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Möglichkeiten, versteckte Energie zu sparen, sind etwa die
Vermeidung von Wegwerfprodukten, eine hohe Verarbeitungsqualität,
die eine lange Nutzungsdauer ermöglicht, sowie die Bevorzugung
von sinnvoll verpackten beziehungsweise unverpackten Produkten. |
| Die Wiederverwertung unbrauchbar gewordener Güter bedeutet
eine Rückführung von "versteckter Energie" in
den Produktionszyklus, wenn zur Stofftrennung und Aufbereitung weniger
Energie benötigt wird als beim Einsatz neuer Rohstoffe. |
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Außer der Rückführung von Werkstoffen
kann auch eine Rückführung der aus Haushaltsabfällen
gewonnenen Energie erfolgen. Dies geschieht in Müllverbrennungs-
und Deponiegasanlagen, die Strom und Wärme erzeugen. |
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