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Am effektivsten arbeiten mechanische Lüftungssysteme, wenn
sich die Wärme der Abluft zurückgewinnen lässt. Je
nach Lüftungssystem bestehen hierfür verschiedene Möglichkeiten.
Bei den zentralen Abluftsystemen wird Luft überall dort
abgesaugt und mechanisch nach außen befördert, wo eine
Luftverschlechterung stattfindet, insbesondere in Küche, Bad
und WC. |
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| Die Frischluftversorgung erfolgt dezentral
durch entsprechend angeordnete Nachströmöffnungen mit Luftfiltern
in Fenstern oder in der Außenwand. |
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Man kann die in der Abluft enthaltene Wärme über einen
im Abluftstrom angeordneten Wärmetauscher bzw.
eine Wärmepumpe wiederum nutzen. Die Wärmepumpe besteht
aus Verdampfer, Verflüssiger, Verdichter und Verbindungsrohrleitungen
mit dem Kältemittel. Wärmeaustauscher und Wärmepumpe
entziehen der Abluft Wärme und übertragen sie auf die Zuluft,
auf ein Heizungssystem oder auf einen Warmwasserspeicher. |
| Bei zentralen Zu- und Abluftsystemen wird die Be- und Entlüftung
mechanisch gesteuert. Üblicherweise wird die Abluft aus Küche,
Bad und WC abgesaugt und die Zuluft in Wohn-, Schlaf- und Aufenthaltsräume
eingeblasen. Die Zuluft muss auf der einen Seite mit Filtern gereinigt
und andererseits vorgewärmt werden. Die dafür benötigte
Heizleistung liegt für eine Wohnung von 100 m2 bei
etwa 2 Kilowatt, der jährliche Wärmeverbrauch bei 3 000
bis 4 000 Kilowattstunden. |
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Aus diesen Zahlenwerten wird klar, dass der Einbau von Wärmerückgewinnungseinrichtungen
sinnvoll und notwendig ist.Falls die Erwärmung der Zuluft durch
Wärmetauscher oder Wärmepumpe nicht ausreicht, wird die
Frischluft mittels eines Nacherwärmers weiter aufgeheizt. |
| Bei Einsatz von zweistufigen Wärmerückgewinnungssystemen
mit Wärmetauscher und Wärmepumpe können Zulufttemperaturen
von über 40 °C erreicht werden. Dadurch wird ein großer
Anteil der Raumheizung durch das Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung
gedeckt. |
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