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| Am heutigen Stromverbrauch der privaten Haushalte haben elektrische
Haushaltsgeräte einen Anteil von etwa 36 %. Davon entfällt
die Hälfte auf Kühl- und Gefriergeräte, die rund um
die Uhr in Betrieb sein müssen. |
| Der Energieverbrauch neu entwickelter elektrischer Haushaltsgeräte
hat sich in den letzten Jahren drastisch verringert. So wurde beispielsweise
zwischen 1978 und 1994 der Strombedarf für Warmwasserspeicher
um 41 % gesenkt, Waschmaschinen brauchen 40 %, Geschirrspülmaschinen
45 %, Kühlschränke 39 % und Gefriergeräte 42 % weniger
Strom als früher. |
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Besonders beim anstehenden Neukauf sollte deshalb neben
Bedienerfreundlichkeit, Langlebigkeit, umweltgerechten Materialien
und Wasserverbrauch auch der Energieverbrauch berücksichtigt
werden. |
| Zum einfachen Vergleich der elektrischen Geräte
wurde von der Europäischen Union das Energielabel eingeführt.
Dieses Etikett enthält wichtige umweltrelevante Daten, wie z.
B. Wasser- und Stromverbrauch, aber auch wesentliche Angaben zu den
Gebrauchseigenschaften des Gerätes, z. B. Nutzinhalt, Fassungsvermögen
oder Waschwirkung. |
| Die Anschaffung eines Gerätes mit möglichst
geringem Stromverbrauch und langer Nutzungsdauer ist aber nur eine
Voraussetzung zur Energieeinsparung. Genauso wichtig ist der richtige
Umgang damit. Eingefahrene Gebrauchsgewohnheiten müssen
oftmals überwunden werden. |
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So wird häufig zum Kochen zu viel Wasser verwendet.
Für vier Portionen Kartoffeln reicht die Menge von nur einer
Tasse Wasser. Bei gut schließendem Deckel müssen die Kartoffeln
nicht mit Wasser bedeckt sein, der heiße Wasserdampf "kocht"
mit. Für Gerichte mit langer Garzeit sollte der Schnellkochtopf
eingesetzt werden. Ebenso lohnt es sich, die Nachwärme der Kochplatte
zum Garen mitzuverwenden. |
| Wäsche und Bekleidungsstücke werden heute viel
häufiger gewechselt als früher, in der Regel sind sie auch
weniger verschmutzt. Kochwäsche wird oft auch schon bei 60 °C
sauber, auf die Vorwäsche kann verzichtet werden. Ebenso erfordert
die gleiche Menge Wäsche in einer zweimal halbvoll beladenen
Waschmaschine den doppelten Energieverbrauch gegenüber einer
einmal voll beladenen Maschine. |
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Der Energiebedarf eines Kühlschranks ist umso größer,
je höher der Temperaturunterschied zwischen Kühlraum und
Umgebung ist. Daher sollte das Gerät nicht in der Nähe eines
Herdes, einer Heizung oder im direkten Sonnenlicht stehen. Die richtige
Lagertemperatur im Kühlschrank ist ca. 5 °C. Der Energieverbrauch
steigt an, wenn die Kühlschranktür unnötig lange oder
häufig geöffnet wird oder wenn noch warme Lebensmittel hineingestellt
werden. |
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